Big Data bezeichnet die Gewinnung und Nutzung entscheidungsrelevanter Erkenntnisse, die aus qualitativ vielfältigen und komplex strukturierten Informationen entstehen. Dabei betont „Big“ nicht nur die Größe der Datenmenge, sondern vielmehr auch ihre Komplexität.
Erstmals tritt der Begriff in einer Sonderausgabe des Wissenschaftsmagazins „Nature“ im September 2008 auf, wird im Juni 2011 von der Gartner Group in den „Hype Cycle“ zur Bewertung neuer Technologien aufgenommen und vom Branchenverband Bitkom im Jahre 2012 als Trend bezeichnet.

Big-Data-Auswertung mit Kalender Big Data gewinnt zunehmend an Bedeutung, weil das Volumen und die Komplexität der zur Verfügung stehenden Daten rasch wächst. Big Data setzt da ein, wo die konventionellen Ansätze der Informationsverarbeitung an ihre Grenzen stoßen.

Big Data wird als Anzeichen für einen Umbruch gesehen: Während die Bedeutung von Hard- und Software abnimmt, nimmt die Bedeutung von Daten als Faktor der Wertschöpfung zu. Damit treten Daten als vierter Produktionsfaktor neben Kapital, Arbeitskraft und Rohstoffe in Erscheinung.

Big-Data-Auswertung mit Sunburst Big Data schafft keine maschinell geschaffenen, neuen Erkenntnisse. Vielmehr sorgt die graphische Aufbereitung der Daten für eine veränderte Sicht, die Zusammenhänge und Trends für die Menschen vor dem Bildschirm sichtbar macht.

In HWK-Universal werden die vorhandenen Daten verdichtet und durch die Verwendung farbiger Elemente, die durch den Anwender zudem noch bewegt und neu arrangiert werden können, in innovativer Weise dargestellt. So erhalten in der Raum- und Ressourcenplanung die Statistiken zu Teilnahmedaten an Kursen, die Auslastungen von Gästehäusern oder die Gesamtheit der Überbetrieblichen Maßnahmen ein neues Gesicht.

Aus der Oracle-Datenbank heraus werden JSON-Container mit aufbereiteten Daten generiert, in JavaScript-Programme verpackt und in aktuellen Browsern ausgeführt. Der Anwender nutzt die interaktiven Möglichkeiten am Bildschirm, um die Daten anzufassen, zu bewegen oder live umzubauen.